Kannst du abends schlecht einschlafen und liegst manchmal stundenlang wach, weil dir die Erlebnisse des Tages durch den Kopf gehen? Banale Dinge, ein Streit mit einer Freundin, oder gar Erlebnisse aus den letzten Tagen, Wochen, Monaten? Das Gedankenkarussell dreht sich und dreht sich?

Ich kenne das sehr gut und es gab eine Zeit, in der ich davon ausgesprochen belastet war. Mir fehlte Schlaf! Schlaf, der mir eigentlich neue Energie bringen sollte - Energie zum Arbeiten, Energie für meine Freunde, Interessen und Hobbies.

Ich beschloss damals, vor etwa 10 Jahren, Meditation zu erlernen. Aber wo? Und welche Meditationsform? Nach kurzer Recherche im Internet war ich schnell überfordert. Ich schaute im Angebot der Volkshochschule nach und stieß auf eine sehr angenehme Beschreibung einer Meditationsform namens Acem-Meditation. Sie versprach Entspannung, Erholung, trage zur Persönlichkeitsentwicklung bei und sei frei von Religion und Esoterik. Das klang gut: Entspannung und Erholung brauchte ich dringend, in der Persönlichkeitsentwicklung steckte ich mitten drin und war ein großer Freund von Weiterentwicklung und Religion und Esoterik war mir nicht wichtig.

Ich machte einen Einführungskurs und war begeistert: Ich entspannte mich in den ersten angeleiteten Sitzungen tief und wollte mehr davon!!! Mehr Entspannung durch so eine einfache Technik. Als Meditierende*r sitzt man bequem auf einem Stuhl, im Bett oder Sessel – eine klassische Meditationshaltung ist nicht erforderlich. Man wiederholt in Gedanken einen sogenannten Meditationslaut – ein Wort ohne Bedeutung. Die Gedanken dürfen dabei kommen und gehen. Ziel ist es nicht, wie es bei anderen Meditationsformen z.T. der Fall ist, gedankenleer zu werden. Die Gedanken sollen nicht aktiv weitergedacht werden und nicht verdrängt werden – sie sollen einfach kommen, bleiben und wieder gehen. Das war und ist für mich ein faszinierendes Erlebnis. Man entspannt innerhalb kürzester Zeit unglaublich tief und „schaut“ den Gedanken wie einem Kinofilm zu – nicht wissend, welche Gedanken kommen, welche Erlebnisse sich das Gehirn für den Verarbeitungsprozess aussucht.

Ich habe diese Meditationsform vier Jahre lang, jeden Abend vor dem Einschlafen (und auch morgens nach dem Aufwachen) im Bett sitzend praktiziert und habe damit das abendliche Gedankenkarussell sozusagen ersetzen können. Die Gedanken, die sonst nicht zu kreisen aufhörten, wurden in der Meditation schon gedacht. Die Meditation entspannte mich außerdem so sehr, dass ich währenddessen, oder kurz danach mühelos einschlief. HERRLICH J

Heute nutze ich Acem-Meditation oft anstelle eines Mittagsschlafs. Nach einer halben Stunde habe ich wieder genügend Energie, um den zweiten Teil des Tages zu erleben.

Ich kann diese Meditationsform jedem, der sich mit Meditation noch nicht auskennt und auf der Suche nach Entspannung, Erholung, einem Stoppen des abendlichen Gedankenkarussells und einem erholenden Nachtschlaf ist, wärmstens empfehlen. Ein Einführungskurs macht auf jeden Fall Sinn.

Wenn du mehr über Acem-Meditation erfahren möchtest, dann eignet sich folgender Artikel: https://www.acem-deutschland.de/entspannung_energie_selbsterkenntnis

Und hier findest du die nächsten Termine für Grundkurse: https://www.acem-deutschland.de/allobjects/acemcoursetype/grundkurse