Weißt du genau welchen Schritt du als nächstes gehen möchtest, wonach du dich sehnst, was du brauchst oder verändern willst? Doch dir fehlt der Mut dazu? Irgendeine Angst hält dich zurück vorwärts zu gehen?

Das kenne ich gut! Ein Beispiel aus der nahen Vergangenheit: Ich wusste schon lange genau, dass ich bei fb Impulse, Blogartikel usw. posten möchte, aber eine starke Angst hielt mich monatelang davon ab. Vor etwa einer Woche hatte ich die Idee, mich schreibend genau dem Thema zu widmen (Anleitung s.u.). Durch das unbewertete Aufschreiben wurde mir u.a. bewusst, dass ich mit niemandem einen Vertrag unterscheibe, in dem festgehalten wird, dass ich jeden zweiten Tag einen Post machen muss, sondern, dass es ganz allein in meiner Hand liegt, wie oft ich etwas veröffentliche. Ich muss niemandem eine Rechenschaft ablegen. Als ich das und andere Dinge verstanden hatte, war es plötzlich ganz einfach den Anfang zu machen.

Vielleicht hilft dir die folgende Methode ebenfalls:

 

Schreibe deine Gedanken auf

Manchmal denken wir, dass wir irgendetwas nicht können, weil dann dieses oder jenes passiert – der innere Kritiker spricht zu uns. Aber haben wir die Gedanken wirklich durchdacht und entsprechen sie überhaupt der Realität? Ist vielleicht der Gewinn viel größer, als es Energie kostet im Jetzt zu verharren?
Nutze doch mal das Schreiben, um dir über deine Ängste klar zu werden.

  • Benenne deine Angst und schreibe deine Gedanken dazu auf, bspw.: „ Ich habe Angst meine Impulse bei fb zu posten, weil….“
  • Dann schreibst du ohne groß darüber nachzudenken oder den Stift abzusetzen deine Gedanken dazu auf.
  • Wenn du nicht weiter weißt, dann schreibst du bspw. „ich weiß gerade nicht weiter, und immer noch nicht“ bis die Gedanken wieder fließen und du sie weiter aufschreiben kannst.
  • Auf Rechtschreibung, Form usw. brauchst du nicht zu achten, denn darum geht es nicht.
  • Auf diese Weise gibst du deinem Unterbewusstsein Raum – du erfährst, welche Gedanken und Gefühle du wirklich hast (der innere Kritiker wird erstmal ausgeschaltet).
  • Du kommst schließlich zu Ergebnissen, die durch reines Nachdenken häufig nicht zustande kommen.

Folgende Übung kannst du parallel ebenfalls machen:


Umgang mit deiner Angst

  • Wenn du an deinen nächsten Schritt denkst und die Angst auftaucht, dann schau doch mal, wo du die Angst in deinem Körper fühlen kannst?
  • Erlaube deiner Angst da zu sein - auch unangenehme Gefühle wollen gefühlt werden.
  • Bleibe eine Weile bei diesem Körpergefühl.
    In der Regel bleibt ein unangenehmes Gefühl nicht länger als 90 Sekunden.
  • Die Angst verfliegt und kommt vielleicht irgendwann wieder.
    Gehe genauso wieder vor
    oder:
  • Erlaube deiner Angst einfach nur so (ohne nachzufühlen) da zu sein.
  • Auf diese Weise wird die Angst nicht unnötig aufgebauscht – du gibst ihr Raum und sie kann irgendwann gehen.

 

Ich schicke uns allen ganz viel Mut dabei, neue Wege zu beschreiten.
Habe Mut deiner inneren Stimme zu folgen – so gewinnst du an innerer Stärke, bist ein Vorbild für andere und trägst etwas Wertvolles in die Welt hinein.